Was Biohacking für Unternehmer, Väter und Performer leisten kann

Shownotes

In dieser Episode wird auf die Herausforderungen eingegangen, die Unternehmer, Väter und Performer in ihrem Alltag aufgrund von Dauerstress, Erschöpfung und ständiger Erreichbarkeit erleben. Der Host bietet praktische Biohacks an, um Gesundheit als eine wertvolle Investition in Energie und Fokus zu betrachten. Es wird erklärt, wie man chronisch hohe Cortisolwerte senken kann und welche Strategien helfen, um die biologische Energie zu optimieren. Wichtige Aspekte der Schlafoptimierung, Mikropausen und gezielte Atemübungen werden intensiv beleuchtet, ebenso wie die Bedeutung von Morgenroutinen und Monitoring der eigenen Gesundheit.

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00:00:34: Willkommen bei der Folge, was Biohacking für Unternehmer, Väter und Performer leisten kann.

00:00:40: Nach außen wirkst du stark und erfolgreich, wobei innerlich ist es oft echt ein Thema.

00:00:48: So, ich möchte dir jetzt vor allem in dieser Folge zeigen, wie du mit praktischen

00:00:52: Biohacks, die auch wissenschaftlich nachvollziehbar wirken und warum Gesundheit

00:00:57: wirklich eine Investition für dich ist und sein kann.

00:01:02: Das Thema mit Erschöpfung, glaube ich, kennen wir auch alle.

00:01:06: Dauerstress, Überstunden oder beziehungsweise ganz lange Tage ist ein Riesenthema.

00:01:12: Ständige Erreichbarkeit ist leider auch nicht mehr wegzudenken und man funktioniert

00:01:17: leider viel zu oft und das zieht einem alles recht viel Energie.

00:01:23: Und biologisch gesehen bist du in einem Dauer chronisch hohen Cortisolspiegel.

00:01:32: Und der hohe Cortisolspiegel, der hat viele Probleme.

00:01:38: Also ein großes Problem von einem hohen Cortisolspiegel ist auch,

00:01:43: dass dein Tiefschlaf wirklich stark betroffen ist.

00:01:46: Das bedeutet wiederum, dass deine Regeneration geschwächt ist oder gehemmt ist

00:01:54: und auch dein Immunsystem.

00:01:57: Was natürlich auch, ja, gute Seiten und schlechte Seiten gibt es immer, ja.

00:02:02: Also Cortisol kann man natürlich auch für sich nutzen.

00:02:07: Es geht hier nur um diesen chronischen, hohen Cortisol-Spiegel, der problematisch ist.

00:02:12: In kurzen Phasen ist das immer schon sinnvoll, das zu mobilisieren,

00:02:17: das zu machen. Das hat man auch immer wieder durch den Tag durch.

00:02:21: Und grundsätzlich steigert der dann auch die Energie oder die Reaktionsfähigkeit.

00:02:25: Also Cortisol ist per se nicht schlecht. Nur wenn er chronisch und zu hoch ist,

00:02:30: permanent, dann ist es fast immer ein Problem.

00:02:35: Weil dein Körper einfach auch immer denkt, er ist im Alarmmodus.

00:02:39: Und er ist immer so gezwungen, auf Alarmmodus zu sein. Und das erschöpft einen halt einfach komplett.

00:02:48: Wie man damit am besten auch umgehen kann, ist, naja zumindest,

00:02:52: klar, man kann diese Sachen wie ständige Erreichbarkeit.

00:02:59: Einfach versuchen zu verringern,

00:03:02: ja, vielleicht nicht Meeting an Meeting und so weiter. Aber um das geht es jetzt hier gar nicht.

00:03:08: Also es geht hier einfach darum

00:03:09: und ich hoffe, das weiß auch jeder selbst dann, was er da machen muss.

00:03:13: Aber hier geht es mehr oder weniger, wie kann ich jetzt das von der anderen Seite optimieren,

00:03:18: Von der Biohacking-Seite. Also ich würde konkret mit der Schlafoptimierung anfangen und starten.

00:03:26: Das kann man, also da gibt es viele Sachen, die man machen kann,

00:03:29: aber die, die am meisten bringen, ist tatsächlich mindestens,

00:03:33: mindestens eine Stunde vor dem Schlaf kein Screen mehr.

00:03:36: Oder Blaulichtblockerbrille oder es gibt auch diverse Filter für die Telefone,

00:03:44: wobei ich bin der Meinung, die Blaulichtblockerbrille am sinnvollsten ist,

00:03:49: weil ganz oft, man hat mittlerweile auch Licht aus LED und die haben meist auch

00:04:01: oft sehr viel Blaulichtanteil.

00:04:04: Das heißt, wenn dein Screen quasi Blaulichtfilter hat, das bringt dir nichts,

00:04:09: weil du hast wahrscheinlich dann am Abend das Licht an.

00:04:12: Und somit wäre eine Blaulichtblockerbrille auch sinnvoll. Da gibt es unterschiedliche.

00:04:17: Da gibt es gelb, orange und rot.

00:04:20: Also das ist auch unterschiedliche Stärke an Blaulichtblockerbrillen.

00:04:26: Ich bin noch nicht höher gegangen als die orangene.

00:04:31: Und da werde ich auch relativ schnell relativ müde. Also das heißt,

00:04:35: wenn du noch was vorhast, kurz vorm Schlafen gehen, das kann ja sein,

00:04:39: dass da noch Sachen sind, dann ist es vielleicht nicht so gut,

00:04:42: die Brille anzuziehen, aber sonst kann man sie anziehen.

00:04:46: Was, okay, das müsste eigentlich auch bei jedem jetzt schon angekommen sein,

00:04:49: im Schlafzimmer ganz wichtig ist, ist, dass es da kühl und dunkel und auch ruhig ist.

00:04:55: Also ein anständiges Bett ist eigentlich klar.

00:04:59: Atmungsaktive, Bettdecken, Kissen und so weiter ist eigentlich auch klar.

00:05:02: Weil in der Nacht zu schwitzen oder wenn man dann schwitzt, dann wird es einem

00:05:06: vielleicht dann kalt und wenn das irgendwie nicht verdunsten kann und so weiter,

00:05:10: dann gibt es da auch Probleme.

00:05:11: Also somit die Schlafzimmerhygiene, auf die achten.

00:05:16: Was man zusätzlich auch noch machen kann, ist ein paar Supplements nehmen.

00:05:21: Magnesium wäre mein Vorschlag und Glycin.

00:05:25: Denn dadurch steigert oder steigerst du die Schlafqualität auf jeden Fall,

00:05:30: weil beides dein Nervensystem beruhigt.

00:05:34: Was man auch noch machen kann, zusätzlich zu der Schlafoptimierung, ist auch Mikropausen.

00:05:41: Also grundsätzlich sollte man den Tag nicht durcharbeiten. Ich glaube,

00:05:44: das ist auch klar, das sind die Sachen, die ich auch vermisst habe,

00:05:48: nachdem ich aufgehört habe zu lauchen. Das ist schon lange her, aber trotzdem.

00:05:52: Etwas Positives hatte es. Man hatte immer wieder Pausen gemacht.

00:05:55: Gezwungenermaßen, die Sucht hat getrieben.

00:05:57: Somit ist man dann immer wieder aufgestanden, ist dann oft rausgegangen.

00:06:03: Aber wir gehen jetzt nicht raus zum Rauchen, sondern einfach nur Pausen.

00:06:08: Bewegen, atmen. Es gibt auch Atemübungen, die man machen kann.

00:06:13: Ja, das bringt auch nochmal sehr viel.

00:06:18: Was zusätzlich auch noch hilft ist, und vor allem das passt zu dieser Schlafoptimierung

00:06:24: auch sehr gut zusammen, dass man Morgenlicht hat in der Früh.

00:06:29: Ich weiß, es war heute nicht so, dass man das hatte. Also das heißt,

00:06:32: es gibt auch Tageslichtlampen, die man da nutzen kann.

00:06:35: Im Bad, während des Zähneputzens rasieren oder was auch immer,

00:06:38: kann man das irgendwie 5 oder 10 Minuten anhaben.

00:06:41: Das reicht so, wenn kein Sonnenlicht da ist. Leider ist es nicht immer der Fall

00:06:46: und ganz selten überhaupt, nicht mal im Sommer irgendwie.

00:06:50: Deshalb muss man da leider auf ein paar elektronische Geräte zurückgreifen, aber das ist wichtig.

00:06:57: Vor allem, um deinen Cortisol-Spiegel zu senken.

00:07:01: Erstmal ist es ja so, dass dein Cortisol-Spiegel steigt.

00:07:06: Deshalb achst du auf. Und dann im Laufe des Tages oder im Laufe des Morgens

00:07:11: sinkt der wieder. Der sollte quasi nicht da oben bleiben.

00:07:15: Du kannst ihn auch relativ schnell sinken. Also nicht gleich auch einen Kaffee

00:07:18: trinken oder so, weil das erhöht ihn auch wieder.

00:07:21: Aber besser gleich den Cortisol-Spiegel senken mit Sonnenlicht.

00:07:25: Das ist ein relativ einfacher Hack.

00:07:30: Es gibt auch relativ viel Dinge, die nicht funktionieren.

00:07:36: Also natürlich will man jetzt nicht Dinge machen, wo man nicht genau weiß,

00:07:46: ob sie wirklich funktionieren.

00:07:49: Das ist im Biohacking leider immer so ein bisschen das Thema.

00:07:52: Man weiß nie genau, funktioniert das oder nicht. Deshalb muss man fast immer

00:07:56: alles ausprobiert haben.

00:07:58: Oder jemand probiert das für einen aus und sagt einem, Nee, das funktioniert.

00:08:01: Oder das hat bei den letzten fünf anderen Leuten auch funktioniert und bei dir

00:08:06: funktioniert es wahrscheinlich auch.

00:08:08: Aber das ist dann keine groß angelegte Studie, sondern das sind einfach Erfahrungswerte

00:08:12: von einem selbst und vielleicht auch von dem Umfeld, Kunden, wie auch immer.

00:08:17: Das heißt, ich habe auch letztens mal mit jemandem gesprochen und da geht es

00:08:21: halt darum, es ist alles oder vieles ist ja wissenschaftlich belegt,

00:08:25: aber manche Sachen einfach nur mit Mäusen oder Ratten.

00:08:28: Aber das zeigt eine Tendenz. Klar sind wir nicht Mäuse oder Ratten,

00:08:32: aber wir sind halt auch biologische Wesen, komplexer und anders und und und, aber trotzdem.

00:08:38: Und wenn das bei diesen Tieren etwas zeigt, dann könnte es sein,

00:08:42: dass es bei uns auch so ist.

00:08:43: Und wenn das dann auch der Fall ist, durch eigene Studien oder so,

00:08:46: dann ist es meist auch so.

00:08:52: Drum muss man oft auch wirklich auf Messen zurückgreifen bei dem Thema.

00:08:57: Also man kann diverse Sachen natürlich messen, die Sinn machen.

00:09:05: Die Herzratenvariabilität kann man testen. Das ist eins der wichtigsten Marker,

00:09:11: die man so nehmen kann, die auch aussagt, wie flexibel bist du und dein Herz.

00:09:17: Also das heißt, dein Herz sollte nicht wie Metronom schlagen,

00:09:22: sondern dein Herz sollte auch, und das macht dann quasi dein Sympathikus und

00:09:29: dein Parasympathikus, der fährt hoch oder runter, je nachdem,

00:09:33: ob du mehr oder weniger Stress hast.

00:09:38: Wird dann dadurch dein Herz oder deine Herzradvariabilität beeinflusst.

00:09:44: Etwas schneller, etwas langsamer, das verändert sich.

00:09:46: Also das heißt, die Flexibilität ist wichtig in dem Fall.

00:09:49: Das Herz sollte und muss auch flexibel bleiben.

00:09:53: Drum ist oft auch das Messen der HRV, sage ich jetzt einfach mal,

00:09:58: wichtig. Weil dann kann man auch auch sagen, hey,

00:10:01: Bin ich oder geht es mir gut oder habe ich da ein Thema? Und man kann das auch beeinflussen.

00:10:07: Also im Positiven oder im Negativen. Dinge, die halt natürlich auch noch wichtig

00:10:12: sind, sind Messungen der Blutwerte.

00:10:15: Keine Frage. Regelmäßige Messungen, vor allem wenn man auch supplementiert.

00:10:19: Dann kann man auch sehen, hey, ich nehme das jetzt seit sechs,

00:10:22: acht Wochen oder drei Monaten oder wie auch immer.

00:10:26: Und manche fühlen das, dass es ihnen gut tut. Es ist immer schwer zu sagen,

00:10:32: hey, das kann ich jetzt auf das Omega-3 zurückführen oder auf dieses oder jenes.

00:10:36: Weil oft werden einfach ein paar Sachen gemacht.

00:10:38: Weil wenn man jede drei Monate nur eine Sache ändert, dann braucht man zehn

00:10:44: Jahre, bis man irgendwie alles geändert hat in seinem Leben,

00:10:46: was irgendwie sinnvoll ist.

00:10:47: Darum macht es schon Sinn zu stacken, nenne ich es jetzt mal,

00:10:51: oder mehrere Sachen zu machen oder mehrere Supplements zu nehmen,

00:10:54: wenn wirklich auch ein paar Defizite dabei sind.

00:10:56: Aber messen ist einfach wichtig.

00:10:59: Das eigene Gefühl sollte dann auch kommen.

00:11:03: Also das ist ja auch mit diesen ganzen Horror Rings und Whoop-Bändern und so weiter.

00:11:09: Das sollte ja nicht das Gefühl ersetzen, wobei es sollte einfach das Gefühl etwas schärfen.

00:11:16: Also wenn ich in der Früh jetzt aufstehe und ich denke, ja, ich habe gut geschlafen.

00:11:21: Und dann denke ich mir vorher schon, was für eine Score ich haben müsste.

00:11:25: Schaue aufs Handy und die Score ist dann 10 Punkte weniger, als es sein soll oder so.

00:11:31: Irgendwie zieht es mich ein bisschen runter.

00:11:34: Aber dann denke ich mir wieder, Gott, das ist ja nur eine Messung.

00:11:38: Es geht ja gar nicht um die Messung, sondern es geht ja um mein Gefühl.

00:11:41: Und das sollte man einfach nicht vernachlässigen. Es gibt auch noch Sachen wie

00:11:45: Glucose-Monitore oder Sensoren.

00:11:49: Das geht noch ein bisschen tiefer rein, aber zumindest kann man da ein bisschen

00:11:52: sehen, was passiert mit dem Körper, was ist da eigentlich los,

00:11:57: wie funktioniert der, auf was springt der an. Weil jeder Körper ist unterschiedlich.

00:12:02: Also jeder Körper springt auf unterschiedliche Lebensmittel anders an.

00:12:06: Und wenn du müde bist, ist es auch anders, als wenn du nicht müde bist und so weiter.

00:12:10: Und ich hatte das auch eine Weile und ich habe das mit anderen Leuten auch schon gemacht,

00:12:17: einen Glucosemonitor benutzt und da ist also wirklich Dinge,

00:12:21: man kann wirklich das Identische essen und der Körper, ich meine Tendenzen gibt

00:12:26: es da auch, aber der Körper, der geht einfach ganz anders damit um.

00:12:30: Also drum wäre das auch ganz Gutes, auch mal so zu testen.

00:12:37: Die Sachen, die es eigentlich grundsätzlich immer gibt und die ich immer wieder höre und ja,

00:12:46: ich weiß gar nicht, ob ich es wirklich jetzt noch erwähnen soll,

00:12:48: aber zumindest sage ich es einfach mal, damit es gesagt ist, Kälteexposition.

00:12:53: Also das kannst du in der Dusche oder im Eisbad machen.

00:12:56: Der punkt ist du wirst schon auch gestresst dadurch also vor allem durch das

00:13:04: eisbad dusche ist jetzt nicht ganz so ausschlaggebend das eisbad stresst den

00:13:09: körper schon ziemlich ziemlich stark und dann steigt dann deine adrenalin dadurch,

00:13:15: auch dein Cortisolwert, aber danach sinkt alles.

00:13:22: Das ist der Vorteil. Ich empfehle das nicht zu tun, wenn man grundsätzlich schon

00:13:28: überreizt ist. Dann sollte man es nicht tun.

00:13:32: Dann muss der Körper erst wieder auf so eine gewisse Baseline kommen,

00:13:36: wo du ihm das zumuten kannst.

00:13:38: Auch tatsächlich bei mir, wenn ich nicht super fit bin an dem Tag,

00:13:41: dann mache ich das nicht.

00:13:42: Dann muss ich auch auf meinen Körper hören und der sagt mir dann auch,

00:13:47: heute nicht. So blöd es klingt.

00:13:51: Was man auch noch machen kann, gibt es Atemübungen, die deinen Vagusnerv aktivieren oder stimulieren.

00:14:00: Und das hatte ich ja vorhin auch schon gesagt, das hat Einfluss auf deine Herzfrequenz

00:14:04: und auch auf deinen Blutdruck tatsächlich.

00:14:07: Und auch langfristig oder längerfristig auf deine HRV.

00:14:12: Ja, Sachen, die ich denke, das sollte man eigentlich auch wissen,

00:14:15: Aber ich erwähne es auch nochmal, einfach ein bisschen Bewegung am Morgen.

00:14:19: Also 10 Minuten in der Früh. Wenn man einen Hund hat, ist das optimal.

00:14:23: Dann geht man einfach ein bisschen spazieren.

00:14:25: Ein bisschen Aktivität. Und vielleicht nicht mit dem Handy durch die Gegend

00:14:29: laufen, sondern ich lasse das Handy dann auch zu Hause. Gehe mit dem Hund spazieren.

00:14:34: Und gut, ich gehe dann auch noch ins Büro oder radeln ins Büro und so weiter.

00:14:39: Das kann man ja noch erweitern. Aber das wäre das Mindeste zumindest. lässt.

00:14:45: Viele sehen auch Gesundheit als Luxus oder Wellness.

00:14:51: Der Punkt ist einfach, und ich kenne es auch aus eigener Erfahrung, wenn du ausfällst,

00:14:58: dann ist das einfach ein Problem. Vor allem, wenn es deine Firma ist,

00:15:03: dann ist man ja normalerweise immer das Mädchen für alles.

00:15:06: Somit ist es blöd, wenn man ausfällt.

00:15:10: So Dinge wie Burnout kann man eigentlich auch nicht vorplanen.

00:15:15: Und ich meine, das ist auch, glaube ich, kein Geheimnis, dass Burnout unter

00:15:19: anderem auch Milliarden Unternehmen kosten.

00:15:24: Was kann man dann tun? Also zumindest kann man ein bisschen vorbeugen.

00:15:30: So ein bisschen die Gesundheit wie ein Projektmanager ein bisschen managen.

00:15:36: Kennzahlen sind ganz gut zu haben und zu messen, beziehungsweise dann weiß man

00:15:41: ja auch ungefähr, mit was man arbeitet.

00:15:44: Man kann, wenn man auch nichts anders hat, vielleicht auch einfach festlegen,

00:15:49: hey, ich schlafe sieben Stunden.

00:15:52: Also zumindest, wenn man keine Wearable hat, kann man zumindest mal auf die Uhr schauen.

00:15:58: Wann gehe ich ins Bett? Hoffentlich so plus 10 Minuten oder so.

00:16:02: Da ist der Zeitpunkt, wo ich einschlafe.

00:16:05: Wann mache ich die Augen auf? Und den Zeitraum einfach mal messen,

00:16:10: so über eine Woche hinweg.

00:16:12: Man kann auch vielleicht die Zeit, die man mit Bewegung macht, auch nochmal tracken.

00:16:19: Also mittlerweile kann man ja auch mit den ganzen elektronischen Geräten,

00:16:23: viele haben eine Smartwatch mit Timer und Handy und, und, und.

00:16:27: Und dann geht man einfach mal die Treppe hoch oder runter und das sind auch

00:16:30: immer wieder ein paar Minuten, aber die trägt man ein.

00:16:33: Und man kommt auch relativ schnell auf 10 Minuten, wenn man das macht.

00:16:38: Ich würde auch mit den Basics anfangen.

00:16:43: Also so strukturierte Ernährung ist sinnvoll.

00:16:47: Also vor allem nicht nur strukturiert, geplant. Weil sobald man anfängt,

00:16:51: die Ernährung nicht wichtig zu nehmen oder nicht zu planen, endet man beim Dönerladen.

00:16:59: Also somit vorplanen. Ich meine, viele kennen das ja, wenn man den Tag vorher

00:17:03: nicht plant, dann wird der nächste Tag irgendwie nicht so optimal oder die Woche oder oder.

00:17:07: Alles macht das, also bei den ganzen Sachen macht das Sinn, auch beim Essen.

00:17:13: Also da würde ich auf jeden Fall empfehlen, das zu tun. Dinge,

00:17:17: die auch eine kleine Veränderung mit sich bringen, dann,

00:17:21: Oder mehrere machen halt auch Sinn. Und wie schon angesprochen,

00:17:25: Blaulichtfilter-App oder auch eine gewisse Morgenroutine.

00:17:29: Also ich habe bei mir in der Früh, bis auf, dass ich vielleicht jetzt nicht

00:17:32: jeden Morgen ins Kältebad gehe, weil ich mich nicht immer so fit fühle,

00:17:37: aber sonst ist meine Morgenroutine komplett gleich.

00:17:41: Und wenn ich dann auch irgendwie unterwegs bin, dann kann es schon mal vorkommen,

00:17:45: dann vergesse ich halt meine Supplements zu nehmen oder vergesse ich das eine

00:17:47: oder andere, weil ich muss dann überlegen, dann muss ich nachdenken.

00:17:51: Ich bin ja dann quasi schon gedanklich irgendwie bei meinem Termin oder bei

00:17:55: dem, was ich jetzt als nächstes mache.

00:17:58: Drum helfen Routinen absolut.

00:18:02: Also, ich kann auch ein paar praxisnahe Beispiele nochmal erwähnen.

00:18:09: Wirklich auch Kraftübungen, Calisthenics, Push-ups, sowas in die Richtung.

00:18:13: Da muss man nicht mal ins Fitnessstudio gehen.

00:18:18: Blood Flow Restriction eventuell. Ich weiß nicht, ob der ein oder andere das

00:18:22: kennt, aber das könnte auch Sinn machen.

00:18:25: Also ich mache es nicht, weil ich hatte ja einen Schlaganfall.

00:18:29: Und gehöre somit so ein bisschen zu einer Risikogruppe. Aber nur mal ganz kurz

00:18:34: angeschnitten, was ist das?

00:18:35: Man kann den Blutfluss verlangsamen. An den Extremitäten, Beine oder Arme.

00:18:43: Und dann dort trainieren mit relativ leichten Gewichten.

00:18:46: Und nach, ich glaube, wie viele Sätze macht man, also mindestens drei bis zu fünf Sätzen.

00:18:54: Öffnet man wieder diese Manschetten und dann fließt das Blut wieder durch.

00:18:59: Also das hat diverse Vorteile. Das Training geht schneller, ist relativ effektiv

00:19:04: und so weiter und so fort.

00:19:05: Und man hat einen relativ guten Trainingseffekt in kurzer Zeit.

00:19:10: Aber wie gesagt, ich mache das nicht. Ich weiß auch nicht, ob ich es wirklich

00:19:13: empfehlen würde. Es ist auch nicht ganz so schön. Es ist ziemlich anstrengend.

00:19:17: Darum vielleicht sind es dann doch besser, irgendwie die Push-Ups zu machen.

00:19:23: In der Früh...

00:19:26: Naja, gut, Kaffee. Ich habe eine

00:19:27: Espressomaschine, ich trinke jetzt keinen Kaffee, keinen Filterkaffee.

00:19:31: Ich glaube, daher kommt auch ein bisschen weniger Koffein in mein System,

00:19:34: aber man kann es auch noch verbinden mit L-Tianin.

00:19:37: Das ist quasi ein Extrakt aus grünem Tee und wirkt auch synergetisch.

00:19:42: Also das heißt, der Kaffee, der gibt die Energie und L-Tianin reduziert ein

00:19:47: bisschen die Unruhe und den Crash auch am Nachmittag.

00:19:53: Dein Cortisol, ja, wie schon mehrfach erwähnt, Cortisol ist relativ wichtig,

00:19:58: man kann das auch managen, also man kann das mit der Kälte managen, hatte ich ja gesagt,

00:20:04: also der Spike geht zwar hoch, aber dann gleich wieder runter oder beziehungsweise

00:20:07: noch tiefer runter, man kann das mit Achtsamkeitstraining machen, ja,

00:20:12: wer es halt gerne macht,

00:20:16: Atemübungen würden da auch Sinn machen.

00:20:19: Also ein paar Takeaways noch.

00:20:24: Ganz klar ist, dass Erschöpfung ein Signal für Disbalance ist und nicht Schwäche.

00:20:31: Also das sollte man sich auch nochmal vor Augen führen.

00:20:34: Du solltest auch Unwirksames vermeiden.

00:20:38: Also Dinge, die einfach nicht funktionieren. Und wie weißt du das?

00:20:42: Indem, dass du das misst. Ob du das jetzt misst, indem du schaust auf die Uhr,

00:20:47: das ist ein bisschen ungenauer, weil du kannst auch nicht deine Tiefschlafphasen

00:20:50: oder deine REM-Phasen tracken, aber zumindest misst du.

00:20:55: Und wenn du sechs Stunden Schlaf hast, dann ist es schon mal klar,

00:20:58: dass es nicht gut ist. Besser wirklich mit dem Wearable.

00:21:01: Deine Gesundheit ist auch eine Investition. Also es ist nicht nur eine Investition

00:21:06: für jetzt mehr Energie, Fokus und Zeit, aber auch eine Investition für die Zukunft. wird.

00:21:12: Und die sollte man nicht erst später machen.

00:21:16: Die ersten kleinen Schritte, die ich auch machen würde, ist wirklich jeden Morgen

00:21:20: das Sonnenlicht oder das Sonnenlicht.

00:21:23: Wie es auch leider so oft ist, mit einer Tageslichtlampe machen.

00:21:27: Fünf Minuten Zähne putzen, rasieren, einfach die Lampe anmachen,

00:21:31: ist überhaupt gar keine schwierige Sache.

00:21:36: Tu dein Schlaf tracken. Also ich hatte lange Zeit wirklich Schlafprobleme,

00:21:44: massive Schlafprobleme.

00:21:46: Und eins der Sachen, die mir da wirklich geholfen haben, rauszukommen,

00:21:50: war wirklich das zu tracken.

00:21:53: Und also Atemtechnik kann ich dir immer empfehlen, macht auf jeden Fall Sinn

00:21:57: das ist etwas, was man eigentlich regelmäßig machen sollte und den Effekt jetzt

00:22:02: vielleicht ein bisschen nicht schon merkt, aber den merkt man quasi kumulativ über die Tage,

00:22:09: dann danke ich dir jetzt erstmal für deine Ohren fürs Zuhören und in der nächsten Folge.

00:22:19: Naja, weiß ich gar nicht Bis zum nächsten Mal.

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