Die Reise des Biohackers. Von der Fitnessliebe zur Gesundheitsmission
Shownotes
In dieser ersten Folge des Podcasts gewährt der Gastgeber einen tiefen Einblick in seine persönliche Reise als Biohacker. Der Weg beginnt in der Jugend im Fitnessstudio, wo die Neugier auf Optimierung von Körper und Leistung entfacht wird. Im Laufe der Jahre wird jedoch klar, dass diese Faszination auch Schattenseiten hat: extrem viel Arbeit, Vernachlässigung von Freundschaften und Familie sowie letztlich ein schwerwiegender Schlaganfall, der einen Wendepunkt im Leben des Sprechers darstellt. Diese zutiefst persönliche Geschichte beleuchtet die Herausforderungen und Erkenntnisse aus seinem Leben und wie er das Thema Biohacking nun nicht nur für sich, sondern auch für andere Menschen zugänglich machen möchte.
Kernaussagen:
• Biohacking war schon immer Teil meines Lebens, beginnend mit dem Fitness und der Optimierung meiner körperlichen Fitness.
• Ein plötzlicher Schlaganfall zwang mich zur Reflexion über meine Lebensweise und die Balance zwischen Arbeit und persönlichem Wohlbefinden.
• Die gesundheitlichen Herausforderungen führten zu einer intensiven Auseinandersetzung mit Biohacking und dem Wunsch, Wissen zu teilen und andere zu inspirieren.
Kapitel:
00:30 – Einleitung: Ursprünge des Biohackings in meinem Leben
05:15 – Meine ersten Erfahrungen im Fitnessstudio und die Faszination für Körperoptimierung
12:00 – Die Schattenseiten der Einseitigkeit: Arbeit, Stress und Vernachlässigung von Beziehungen
20:45 – Der Schlaganfall: Ein Wendepunkt im Leben und die damit verbundenen Ängste
30:10 – Reflexion über Gesundheit: Die Rolle von Stress und ungesunden Lebensgewohnheiten
40:05 – Die Entscheidung, die medizinische Behandlung zu hinterfragen und alternative Ansätze zu erkunden
50:20 – Das Ziel des Podcasts und die Botschaft für Zuhörer: Inspiration und Eigenverantwortung in der Gesundheitsreise
In den ersten Minuten des Interviews beschreibt der Gastgeber seine frühen Erlebnisse im Fitnessstudio, wo bereits die Prinzipien der Effizienz und Optimierung fest verankert werden. Diese Begeisterung für ein gesünderes Leben zieht sich durch seine gesamte Lebensgeschichte und ist geprägt von der ständigen Suche nach Verbesserung.
Im Laufe des Gesprächs wird klar, dass dieser ansteigende Stress und die Fokussierung auf beruflichen Erfolg zu einem gefährlichen Ungleichgewicht führten. Der Schlaganfall wird als ein einschneidendes Erlebnis dargestellt, das nicht nur physische, sondern auch tiefgreifende emotionale Auswirkungen hat. Der Gastgeber erläutert, wie die Ungewissheit über seine Gesundheit und die permanente Angst vor weiteren gesundheitlichen Rückschlägen ihn verändert haben.
Die Auseinandersetzung mit seiner Gesundheit führt zu einer kritischen Haltung gegenüber der klassischen Medizin. Der Gastgeber bekennt sich dazu, die oft nur symptomatische Behandlung von Ärzten in Frage zu stellen und betont die Notwendigkeit einer grundsätzlichen Veränderung im eigenen Ansatz zur Gesundheit. Dies bildet die Grundlage für seine intensivere Beschäftigung mit dem Biohacking, das nun nicht mehr nur eine persönliche Reise ist, sondern auch eine Mission, Wissen und Erfahrungen mit anderen zu teilen.
Am Ende der Episode fasst der Gastgeber seine Motivation zusammen, warum er den Podcast gestartet hat: Er möchte anderen helfen, eigene Entscheidungen für ein gesundes Leben zu treffen und sie dabei ermutigen, sich aktiv mit ihrer Gesundheit auseinanderzusetzen.
Brief Summary
Episode: Die Reise des Biohackers – Von der Fitnessliebe zur Gesundheitsmission
Zusammenfassung: In der Auftaktfolge teilt der Gastgeber seine persönliche Biohacking-Reise von der Fitnessbegeisterung bis zu einem lebensverändernden Schlaganfall. Er reflektiert über Lebensstil, Work-Life-Balance und seinen Antrieb, Biohacking für andere zugänglich zu machen.
Kernaussagen:
• Biohacking begann mit meiner Leidenschaft für Fitness.
• Ein Schlaganfall führte zur Neubewert
Transkript anzeigen
00:00:35: Wenn ich zurückschaue, war im Grunde Biohacking schon immer Teil meines Lebens.
00:00:42: Grundsätzlich, man sagt eigentlich ja auch, die Bodybuilder waren die ersten Biohacker.
00:00:48: Somit war ich quasi auch einer der ersten Biohacker. Ähm...
00:00:54: Ich kann mich erinnern, als ich ins Fitnessstudio kam und da ging es mehr ums,
00:00:59: wie kann ich meine Zeit optimieren, wie kann ich mein Muskelwachstum optimieren,
00:01:03: wie kann ich meine Ernährung optimieren, wie kann ich grundsätzlich mein Energielevel optimieren.
00:01:09: Und diese Neugier hat mich im Grunde nie, nie mehr losgelassen.
00:01:14: Und seit ich 18 bin, ich glaube, das war das erste Mal, wo ich da im Fitnessstudio
00:01:18: war, das waren auch ganz, ganz alte, verrostete Geräte und so weiter,
00:01:26: aber das waren sozusagen meine ersten Erfahrungen.
00:01:29: Und da habe ich gemerkt, oh, das macht was mit mir.
00:01:32: Ich kann, jetzt nicht beim ersten Mal, aber wenn ich jetzt ein paar Mal etwas
00:01:36: mache und das wiederhole und wiederhole, dann verändert sich da was.
00:01:40: Und leicht, aber immer ständig und immer dieser kleine Punkt oder diese kleine
00:01:47: Veränderung, die fast täglich oder vielleicht ist ja auch nur wöchentlich ist,
00:01:53: die summiert sich auf ein Jahr, auf zwei Jahre, auf fünf Jahre, auf zehn Jahre.
00:01:59: Und klar, mit 18 denkt man nicht, ja, ich mache jetzt was, was mich in 10 oder
00:02:06: 15 Jahren irgendwie betrifft. Nein, überhaupt nicht.
00:02:08: Aber desto älter ich geworden bin, desto mehr habe ich auch gemerkt,
00:02:12: hey, die Dinge, die ich grundsätzlich jeden Tag mache, die tun mich quasi prägen in der Zukunft.
00:02:19: Also das ist sozusagen wie mein Sparkonto und wenn ich nichts mehr drauf zahle,
00:02:24: dann irgendwann bin ich im Minus.
00:02:26: Und das ist körperlich der Fall und das ist mental auch super der Fall,
00:02:30: also sehr, sehr stark der Fall.
00:02:34: Diese Regel habe ich mir dann quasi zu Nutzen gemacht.
00:02:37: Ich habe Jahre Bodybuilding gemacht und betrieben, nie wirklich auf einem hohen
00:02:43: Level, aber immer so, dass ich mich wohlgefühlt habe in meinem Körper.
00:02:49: Aber dann irgendwann natürlich gab es Zeiten, wo ich das nicht mehr so sehr
00:02:54: gemacht habe. und da habe ich quasi meinen Körper und meinen,
00:02:57: mein Kopf auch, vernachlässigt. Das war im Grunde auch ein Problem dann später,
00:03:04: aber ich komme dann gleich noch darauf zu sprechen.
00:03:10: Ich hatte dann natürlich auch Zeiten, wo ich habe viel, viel gearbeitet.
00:03:14: Also ich hatte, ich kann es nicht mehr genau sagen, aber 60 Stunden Wochen waren
00:03:20: irgendwie gefüllt von Urlaub.
00:03:22: 80, 90 Stunden Wochen hatte ich auch. So, ich schätze mal so zwischen 70 und 85 Stunden Wochen.
00:03:29: Ich habe und tue es immer noch, ich muss aufpassen, aber ich liebe einfach auch arbeiten.
00:03:35: Ich definiere mich da ein bisschen auch damit. Also wenn ich nicht arbeite, dann fehlt mir was.
00:03:43: Und ich meine, klar, irgendwo sollte und müsste man eine Grenze haben,
00:03:49: aber manchmal hat man sie eben nicht.
00:03:52: Und ein bisschen getrieben sind, oder vor allem die ganzen High Performer sind
00:03:58: getrieben, das ist eh klar, aber so ein bisschen getrieben ist wahrscheinlich auch jeder.
00:04:01: Ja, wollen ein bisschen besser machen, ein bisschen mehr verdienen,
00:04:04: ein bisschen, ja, ein bisschen, ein bisschen, ein bisschen, immer ein bisschen mehr.
00:04:10: Und grundsätzlich finde ich das okay bis zum gewissen Punkt,
00:04:15: aber wenn dieser Punkt überschritten ist, dann ist es nicht mehr gut.
00:04:20: Und vor allem, wenn man sehr einseitig das Ganze sieht und sozusagen sehr einseitig
00:04:24: nur arbeitet, dann, ich meine, das Leben, das hat so viele Facetten.
00:04:28: Das hat Freunde, es hat Familie, also die eigene Familie, vielleicht auch Kinder, die Frau.
00:04:34: Und diese ganzen Sachen, wenn man die vernachlässigt, die sind nicht sofort.
00:04:39: Schreien die da, eigentlich gut, Kinder vielleicht schon, aber grundsätzlich
00:04:42: schreit nicht immer alles. Es schreit immer nur dann, wenn es zu spät ist.
00:04:47: Und das war bei mir auch so. Also ich hatte, ich glaube es waren jetzt ungefähr
00:04:51: vor fünf Jahren, auch einen Schlaganfall.
00:04:54: Also ich war da nicht unbedingt ungesund. Also ich hatte...
00:04:59: Ich würde sagen, mich gut ernährt. Ich hatte kein großartiges Übergewicht.
00:05:05: Ich bin ins Fitnessstudio gegangen.
00:05:08: Ich habe nicht geraucht. Ich habe immer wieder mal getrunken und vielleicht
00:05:12: auch mal im Urlaub ein bisschen mehr und so.
00:05:15: Aber meine Leberwerte, ich habe auch meine Blutwerte testen lassen, waren auch gut.
00:05:20: Wie gesagt, nach dem Urlaub mal nicht so gut, aber dann habe ich mal sechs oder
00:05:23: acht Wochen nichts getrunken. Dann waren meine Leberwerte wieder top.
00:05:27: Aber ich hatte den Schlaganfall. Also wirklich von einem Tag auf den anderen.
00:05:32: Wirklich, davor gab es gar keine Anzeichen, null.
00:05:36: Nicht mal als ich ihn hatte, hatte ich es wirklich geglaubt.
00:05:40: Und ich bin auch zwei Tage später erst ins Krankenhaus.
00:05:44: Und eigentlich habe ich gedacht, das kann nicht sein.
00:05:47: Das kann nicht sein. Und als ich dann im Krankenhaus war, das war Horror.
00:05:54: Also da ich keine Erfahrung hatte mit Schlaganfällen, zum Glück auch nicht in
00:05:59: meinem Umfeld, war mir nicht ganz klar, was passiert jetzt.
00:06:03: Ist das jetzt quasi ein Vorbote? Kommt danach nochmal was? Das ist,
00:06:08: weil es ja im Kopf und im Gehirn was passiert, kommen da große Nachwirkungen.
00:06:14: Was genau ist das Thema dann bei mir?
00:06:17: Und als ich dann da war in der Station, auf der Station, also Notstation,
00:06:22: wo man zuerst auch immer hinkommt mit diversen Dingen angekabelt und so weiter.
00:06:29: Da ist man dann auch mit lauter Schwerkranken, kann ich nur sagen.
00:06:35: Das war eine Stroke-Unit.
00:06:37: Und da waren Leute da, die haben geschrien. Einer, der hat immer alle Sonden
00:06:43: und alles weggezogen vom Körper und ist einfach irgendwo hingelaufen.
00:06:48: Die sind dem hinterher und haben es zu dritt nicht erwischt.
00:06:50: Und irgendwann war ich dann auf der Station.
00:06:52: Und dann war es auch ein bisschen wie in einer psychiatrischen Anstalt.
00:06:57: Also ich will nur damit sagen, wie...
00:07:00: Ich das erlebt habe und wie schwierig der ganze Prozess für mich da war.
00:07:05: Und weil es halt auch im Gehirn was ist und was macht mit einem,
00:07:10: war mir nicht klar, was ist dann mit mir.
00:07:12: Also ich war dann auch im Zimmer, dann hatte ich da auch einen Nachbar,
00:07:16: einen Zimmernachbar, der hatte eine Halbkörperlähmung.
00:07:19: Gut, ich hatte das zum Glück nicht. Ich hatte wirklich, wirklich auch Glück.
00:07:23: Aber ich meine, wie ich gesagt habe, für mich war das nicht klar.
00:07:28: Kriege ich das noch oder kommt da noch was oder, oder, oder.
00:07:32: Und ich wurde dann eine Woche durchgecheckt.
00:07:35: Wirklich, also wirklich toll. Das war im Bogenhausener Krankenhaus hier in München.
00:07:41: Nochmal wirklich tolle Betreuung. Also ich finde die Leute da wirklich toll.
00:07:47: Und eine Woche wurde ich da durchgecheckt von oben bis unten.
00:07:50: Alles kann man sich vorstellen. Zweimal im MRT und, und, und, und, ja.
00:07:55: Jeden Tag hatte ich zwei bis drei Untersuchungen. Und die konnten nichts finden.
00:08:02: Also von diesen ganzen Risikofaktoren war bei mir überhaupt kein einziger.
00:08:06: Also ich war nicht in der Altersgruppe. Ich würde mal sagen,
00:08:09: so im Schnitt waren die Leute dort, also kaum welche unter 80.
00:08:15: Ich sage mal, wahrscheinlich war das der Schnitt 80 ungefähr.
00:08:19: Ja, ich nicht. Ich war nicht 80. Ich war wahrscheinlich 44, 45, sowas.
00:08:24: Ich hatte kein Übergewicht, ich war kein Trinker, ich war kein Raucher.
00:08:30: Ja, so, was war ich dann? Keiner wusste es.
00:08:34: Also natürlich blieb da nur noch eine Sache und das sagen die Ärzte halt immer
00:08:37: sehr gerne und das innerlich tue ich dann immer ein bisschen die Augen verdrehen.
00:08:43: Stress.
00:08:46: Und ich kann es mir auch ein bisschen vorstellen, weil ich meine,
00:08:52: es ist nicht dieser Stress, der mich jetzt stresst.
00:08:55: Der Radfahrer, der von der Straße raus gefahren ist und ich musste eine Vollbremsung
00:09:03: hinlegen, das ist nicht dieser Stress.
00:09:04: Der stresst mich jetzt und dann ist der Adrenalin im Körper und dann wird der
00:09:10: abgearbeitet und dann ist gut.
00:09:11: Nein, ich glaube, das ist der ständige Stress und das ist der Stress,
00:09:14: der Arbeit, der Stress, nicht genug zu sein, der Stress zu Hause,
00:09:18: mit den Kindern und so weiter. Das ist ein permanenter Stress.
00:09:23: Und auch ein Stress, wenn man viel arbeitet, aber auch ein Stress,
00:09:27: wenn man, ich muss es so sagen, so ein bisschen seine Familie auch vernachlässigt.
00:09:32: Das war bei mir einfach auch ein Faktor. Und ich bin dann quasi nach dieser
00:09:38: Zeit im Krankenhaus nach Hause gekommen,
00:09:43: bin ich gefühlt auch ein bisschen wie auf rohen Eier gelaufen.
00:09:47: Also ich wusste nicht, wenn ich jetzt wieder ins Fitnessstudio gehe und jetzt
00:09:50: noch ein bisschen mich pushe, passiert da was.
00:09:55: Wenn ich jetzt in die Sauna gehe, kann ich das überhaupt? Wenn ich jetzt fliege,
00:09:59: ist der Unterdruck da ein bisschen ein Problem für mich.
00:10:05: Also ich möchte es einfach nur noch mal verdeutlichen. Für mich war das ein
00:10:08: großer Punkt in meinem Leben, ein unheimlich großes, einschneidendes Erlebnis.
00:10:15: Und daraus habe ich mir gedacht, also ich muss was verändern.
00:10:21: Und das habe ich dann auch getan. Also ich habe dann, nachdem ich nach Hause
00:10:25: bin, wurden mir dann Statine verschrieben, ASS, also Aspirin,
00:10:30: Blutverdünner verschrieben, die ich natürlich dann auch brav genommen habe.
00:10:34: Und ja, dann hatte ich nach kurzer Zeit also Gelenkschmerzen.
00:10:40: Und dann dachte ich mir, Schlaganfall, Gelenkschmerzen.
00:10:44: Ich fühle mich jetzt zwar wie 80, aber ich bin nicht 80.
00:10:47: Und dann habe ich mich weiter und tiefer noch in die Materie eingearbeitet.
00:10:53: Ich habe dann auch ein paar Bücher über das Thema gelesen.
00:10:57: Also ich meine, das Thema Biohacking hat mich weiter verfolgt,
00:11:00: also hatte ich auch davor schon viel gemacht, aber dann noch intensiver,
00:11:05: weil da ging es tatsächlich dann um meine Gesundheit, um mein Leben, um meine Zukunft.
00:11:11: Und Statine, ich meine, ich möchte jetzt hier auch keine Diskussion anfangen
00:11:15: mit Statinen, aber grundsätzlich...
00:11:18: Sind das quasi Cholesterinsenker und mein Cholesterin war nicht hoch,
00:11:22: aber weil ich in einer Risikogruppe dann auf einmal war,
00:11:26: waren sie zu hoch und natürlich muss man dann auch die Cholesterinwerte senken,
00:11:34: so laut normaler medizinischer Meinung und das habe ich dann auch verschrieben
00:11:40: bekommen, habe ich dann auch brav genommen, wie gesagt, ich habe es nicht vertragen
00:11:43: und habe mich dann auch noch ein bisschen damit befasst.
00:11:45: Und ja, lange Geschichte, kurzer Sinn, kurze Geschichte, langer Sinn oder wie auch immer.
00:11:56: Die Cholesterinwerte sind im Großen und Ganzen nicht ausschlaggebend.
00:12:01: Es sind so Dinge wie Homocysteine, die jetzt wichtig sind oder die Triglyceride,
00:12:08: die bei mir gar nicht getestet wurden.
00:12:11: Das sind so die wichtigsten Marke eigentlich, aber nicht Cholesterin.
00:12:15: Cholesteridin alleine ist im Grunde gar nicht oder ist nicht wirklich relevant
00:12:19: ohne diese anderen Marke.
00:12:21: Weil es muss eine Entzündung in den Gefäßen ergeben, damit es dann irgendwie relevant wird.
00:12:26: Und die Entzündung, die kommt dann durch sowas wie zu viel Homocysteen.
00:12:32: Ja, auf jeden Fall habe ich dann aufgehört, die Statine zu nehmen und mich einfach
00:12:38: noch mehr auf meine Gesundheit fokussiert.
00:12:42: Und in der Zwischenzeit ist dann auch meine Ehe in die Brüche gegangen.
00:12:48: Das hat mich dann nochmal mental belastet.
00:12:52: Ja, also das hat mich schon mehr belastet, denke ich, als es hätte tun sollen.
00:12:58: Weil unter anderem auch der Gedanke, ja, du bist ein Versager,
00:13:03: du hast es jetzt nicht geschafft.
00:13:06: Die anderen kriegen es auch hin, nur du nicht.
00:13:09: Hat mich weiter verfolgt. Also das heißt, ich musste dann nicht nur schauen,
00:13:13: wie ich es irgendwie körperlich hinkriege, sondern wie kriege ich das auch mental hin.
00:13:18: Und dann bin ich weiter und tiefe in die ganze Materie rein.
00:13:22: Also ja, so zu sagen. Und bis heute.
00:13:28: Und ich bin dem Thema Biohacking quasi mein ganzes Leben lang treu geblieben dadurch.
00:13:35: Ich, aber habe das noch unheimlich stärker und mehr intensiviert und es gibt
00:13:45: aus meiner Sicht gar kein Zurück mehr.
00:13:47: Also das ist ein bisschen so, ich bin durch die Tür gegangen,
00:13:50: aber ich habe die Pille genommen und es gibt kein Zurück mehr.
00:13:55: Also ich gehe zwar schon noch zu Ärzten, aber alles, was mir da gesagt wird,
00:14:00: tue ich so ein bisschen hinter, also nicht ein bisschen hinterfragen,
00:14:04: sondern halt extrem hinterfragen, weil ich finde eine Symptombehandlung nicht so gut.
00:14:11: Um das klarzustellen, ich finde Ärzte per se nicht schlecht,
00:14:15: aber es gibt Ansätze, die schlecht sind und leider ist quasi dieser ganze medizinische
00:14:20: Sektor so ein bisschen auf Symptombehandlung und manche Ärzte verfolgen es leider sehr stark.
00:14:26: Und ich bin nicht der Fan davon und ich mache da auch nicht mit.
00:14:30: Also ich will auch immer wissen, ganz genau, was es ist.
00:14:32: Das muss mir jemand erklären können. Und wenn er das nicht tut,
00:14:35: dann will ich es aber auch nicht machen oder ich recherchiere selbst,
00:14:39: aber dann gehe ich da auch nicht mehr hin.
00:14:41: Aber das ist so ein bisschen meine Story, das ist so ein bisschen der Grund,
00:14:44: wieso ich jetzt so unheimlich tief in dem Thema bin.
00:14:48: Punkt war auch vor allem, ich habe in meiner oder in den letzten sechs,
00:14:52: sieben Jahren habe ich einfach mich so sehr rausgeholt.
00:14:56: Ich habe jetzt, ich will jetzt nicht damit angeben, aber es geht mir einfach
00:14:59: darum, auch damit ich das auch vergleichen kann.
00:15:03: Ich bin jetzt, zumindest fühle ich mich so unheimlich stark körperlich.
00:15:08: Ich bin unheimlich stark mental und ich fühle mich, also ich traue es mich kaum
00:15:15: sagen, aber ich fühle mich eigentlich fitter als wie in meinen Zwanzigern.
00:15:20: Also ich fühle mich körperlich deutlich besser.
00:15:23: Ich glaube, weil ich auch damals einfach überhaupt nicht dieses Körpergefühl
00:15:27: hatte und gar nicht auf meinen Körper gehört habe. Aber das habe ich jetzt.
00:15:30: Und ich mache Dinge nur, die mir gut tun. Und.
00:15:35: Und das führt mich jetzt natürlich, nachdem ich diesen Schwenker und diese ganze
00:15:40: lange Geschichte jetzt erzählt habe, zu diesem Podcast.
00:15:45: Das ist jetzt meine erste Folge und ich wollte einfach mich ein bisschen vorstellen
00:15:49: und auch erklären, wieso ich das mache und woher ich komme und was mich so antreibt.
00:15:58: Und was mich jetzt noch mehr antreibt, ist, ich möchte es quasi raus in die Welt geben und bringen.
00:16:03: Ich meine, was bringt es mir, wenn ich es nur alleine für mich mache?
00:16:06: Es ist ein bisschen egoistisch.
00:16:08: Ich möchte es einfach rausgeben. Am liebsten möchte ich es allen Leuten geben,
00:16:13: an die Hand geben. Aber ich meine, jeder ist nicht bereit dazu.
00:16:15: Das müssen die Leute schon auch selbst machen und machen wollen.
00:16:20: Ich merke es auch selbst in meinem Umfeld. Es ist schwierig.
00:16:24: Das ist immer schwierig, jemand etwas aufzudrängen, beziehungsweise die Schritte
00:16:33: müssen dann von dieser Person kommen.
00:16:36: Und ich kann nur sagen, es gibt das, es gibt das, es gibt das und tun musst du es aber selbst.
00:16:43: Trotzdem finde ich es wichtig, das zumindest zu sagen und auch die Leute da
00:16:48: ein bisschen zu motivieren, das zu tun.
00:16:51: Und das sehe ich gerade so ein bisschen als meine Mission.
00:16:55: Und ich freue mich jetzt, weitere Podcast-Folgen für euch zu erstellen und wir
00:17:02: schauen mal, was die Zeit so mit sich bringt. Ciao.
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